Kriterien für eine gute Hundepension

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Es kommt vielleicht der Tag an dem Sie auf Urlaub fahren möchten, ins Krankenhaus müssen, eine Dienstreise ansteht oder ihr üblicher Hundesitter plötzlich keine Zeit hat und sie eine Betreuung für Ihren Vierbeiner benötigen. Deshalb ist es sinnvoll schon einige Zeit vor dem Bedarf nach Hundeunterkünften zu suchen. Gute Hundehotels bzw. Hundepensionen sind zu beliebten Zeiten (Ferien, Feiertage) meist rasch voll. Es gibt verschiedene Unterkunftarten mit unterschiedlichen Preisspannen von 15 bis 80 Euro pro Tag und Hund. Bringen Sie Ihrem Hund langsam die Pension näher. Zunächst verbringt er ein paar Stunden, später einen vollen Tag und am Ende eine Nacht im Hotel. Es ist durchaus sinnvoll bereits Junghunde zumindest als Tagesgast in eine Pension zu geben. Je früher ein Hund Fremdbetreuung kennenlernt, desto einfach und stressfreier ist es für den Hund im höheren Alter (falls einmal im Notfall doch eine Hundebetreuung notwendig ist) . Folgende Unterkunftarten gibt es.

Zwingerhaltung Zimmerhaltung (einzeln oder in der Hundegruppe)
Gruppenhaltung in der Familie
  • + preiswerteste Unterbringung
  • – ca. 15-20h am Tag alleine
  • – evtl. hohe Lautstärke (Lärm erzeugt Stress)
  • – wenig Hundekontakt
  • Zwingerhaltung ist für den Familienhund nicht zu empfehlen
  • + teilweise gibt es kleine Hundegruppen
  • + mittleres Preissegment
  • + Hundekontakt
  • – Hunde sind viel alleine
  • + Familienanschluss
  • + Hundekontakt
  • + Beschäftigungsprogramm
  • + Spaziergänge
  • +  Hunde müssen wenig bis gar nicht alleine bleiben
  • – kostenintensiv

Hier einige Punkte die bei der Bewertung und Auswahl der richtigen Hundepension helfen sollen:

  • Umgang mit den Hunden: Der Betreuer ist freundlich, nimmt sich Zeit, geht auf Fragen ein und beantwortet diese, stellt selbst Fragen zum Hund (Idealerweise wird eine Kartei über den Hund angelegt), wendet die Körpersprache gegenüber dem Hund richtig an, geht auf den Hund ein.
  • Haltung: Wie sieht die Unterbringung aus und in welcher Hundegruppengröße werden die Hunde gehalten. Wird auf eine gute Zusammenführung der einzelnen Hunde geachtet. Kennt der Betreuer alle Hunde (hatte sie also schon einmal zur Probe) und kann einschätzen ob sich die Hunde verstehen, schreitet bei Bedarf ein und überlässt die Gruppe nicht sich selbst.
  • Beschäftigung: Welche Beschäftigung gibt es für die Hunde. Gibt es Spaziergänge und Zugang in den Garten.
  • Persönliche Betreuung: Geht der Betreuer auf Gewohnheiten des Hundes ein,  wie zb seine Lieblingsbeschäftigung, Futtergewohnheiten, Krankheiten, Allergien und Problemverhalten?
  • Sauberkeit: Saubere Näpfe und Decken, kein strenger Geruch.
  • Know-how über Hundeverhalten und Hundetraining: Das Personal verfügt über Erfahrung und eine Ausbildung im Bereich Hundehaltung, Hundetraining, Hundeverhalten und arbeitet mit positiven Trainingstechniken und ohne Zwang, Gewalt und Druck.
  • Erste-Hilfe-Kurs: Die Betreuer verfügen über einen Erste-Hilfe-Kurs bei Hunden.
  • Sympathie zwischen Mensch-Hund-Team und dem Hundebetreuer: Achten Sie genau auf Ihren Hund. Schon beim zweiten Treffen werden Sie sehen wie Ihr Hund auf ein Wiedersehen mit den Betreuern reagiert. Trauen Sie Ihrem Gefühl.